Studierende der Fachschule Mechatroniktechnik nehmen kritischen Blick auf globale Lieferketten für Smartphones

Studierende der Fachschule Mechatroniktechnik nehmen kritischen Blick auf globale Lieferketten für Smartphones

Wie hängt unser Smartphone mit Kobaltminen im Kongo, Zinnabbau in Indonesien oder Elektroschrott in Ghana zusammen? Dieser Frage gingen die Studierenden der Fachschule für Mechatroniktechnik heute im Rahmen einer Escape-Room-Challenge nach.

Im Mittelpunkt standen die oft menschenunwürdigen Abbau- und Produktionsbedingungen sowie die umweltzerstörenden Praktiken in der Handyproduktion – etwa in Argentinien, Indonesien, China und Ghana. Gleichzeitig richtete sich der Blick auf Initiativen, Arbeiter*innen und Genossenschaften, die sich vor Ort für faire und umweltschonende Bedingungen einsetzen.

Damit knüpft die Veranstaltung direkt an unsere schulische Handysammelaktion an: Alte, ungenutzte Geräte (Handys, Smartphones, Tablets) werden dem fachgerechten Recycling zugeführt. Dadurch können die Geräte so lang als möglich weitergenutzt bzw. die wertvollen Rohstoffe darin wiederverwertet werden. Und es müssen weniger Rohstoffe neu abgebaut werden. Die Daten werden zuverlässig nach dem höchsten Datenlöschstandard gelöscht. Mit dem Abgeben alter Geräte kann jede und jeder einen konkreten Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten.

Geleitet wurde die Veranstaltung von Gisela Voltz von Mission EineWelt/Handyaktion Bayern, die den Studierenden einen spannenden und zum Nachdenken anregenden Einblick vermittelte.