Erfolgreiche Absolventen des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Bamberg verabschiedet

Das SBSZ Bamberg verabschiedete die Sommerabsolventen der BFS Technische Assistenten für Informatik, der FS Mechatroniktechnik und Wirtschaftsinformatik – hier im Bild umrahmt von (obere Reihe v.l.n.r.) Kreis-/Verbandsrat Michael Pfohlmann, Schulleiter Christian Neubauer, 2.Stellvertr.Landrat Bruno Kellner, OB der Stadt Bamberg Sebastian Niedermaier, Kreis-/Verbandsrat Wolfgang Grader und TSM-Klassenleiter Klaus Vogel.

 

Zum Abschluss ihrer Aus- bzw. Weiterbildung verabschiedete Schulleiter Christian Neubauer am 24.7.26 die Absolventen von zwei beruflichen Bildungssparten des SBSZ Bamberg. In einer Feierstunde in der Aula nahmen die Absolventen der Berufsfachschule für Technische Assistenten für Informatik und der Fachschule für Mechatroniktechnik und Wirtschaftsinformatik stolz ihre Abschlusszeugnisse entgegen.

Schulleiter Christian Neubauer begrüßte eingangs der Veranstaltung viele Ehrengäste wie den 2. Stellvertretenden Landrat Bruno Kellner in Vertretung des Vorsitzenden des Zweckverbandes Stadt und Landkreis Bamberg sowie wie den Oberbürgermeister der Stadt Bamberg Sebastian Niedermaier, der erstmals das SBSZ in seinem neuen Amt besuchte. Außerdem hieß Neubauer auch die beiden Kreis- und Verbandsräte Michael Pfohlmann als Vertreter des Landkreises und Wolfgang Grader als Vertreter der Stadt Bamberg sowie den Schulleiter der benachbarten Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule OStD Harald Bogensperger und nicht zuletzt die Absolventen selbst mit ihren Angehörigen herzlich willkommen.

Einen Tag des Aufbruchs in ihrem Leben hätten die jungen Fachkräfte nun erreicht, bei dem sie zum einen ihr Zeugnis in Händen halten würden, zum anderen auch etwas viel Wertvolleres mitnehmen, so Schulleiter Neubauer in seiner Rede. “Wissen, Erfahrungen, Kompetenzen und die Fähigkeit, Probleme zu lösen, sind wertvolle Eigenschaften, die in unserer Zeit gefragter sind als je zuvor.“ Der Schulleiter lobte den Einsatz und das Durchhaltevermögen aller Absolventen in einer Zeit der tiefgreifenden Veränderungen, der geopolitischen Spannungen und einer Zeit, in der auch die steigenden Anforderungen an Energieversorgung und Digitalisierung sowie Fachkräftemangel Unternehmen täglich vor neue Herausforderungen stellen. KI und Digitalisierung seien, nach Neubauer, letztlich die entscheidenden Schlüssel für den künftigen beruflichen Erfolg und die Absolventen hätten sich daher für die richtigen Berufe von morgen entschieden

Zum Abschluss seiner Rede gab Schulleiter Neubauer den jungen Menschen neben Glückwünschen zu ihren Leistungen, auch den Rat mit auf den Weg, neugierig zu bleiben und offen für Neues zu sein, denn gute Technik braucht gute Menschen. „Vielleicht entwickeln Sie die Software, die Energie spart, oder den Roboter, der gefährliche Arbeiten übernimmt, und die KI-Anwendung, die Leben rettet. Vielleicht werden Ihre Ideen klein beginnen. Aber jede große Innovation war irgendwann einmal nur ein Gedanke.“

Auch der Vorsitzende des Zweckverbands Berufliche Schulen, Bruno Kellner, appellierte in seinem Grußwort an die Fähigkeiten der Absolventen, die die Wirtschaft nun als Fachkräfte braucht, auch wenn andererseits der Verlust von Arbeitsplätzen im Raum steht. Die duale Berufsausbildung sei dennoch als weltweit anerkanntes, einzigartiges System die beste Vorbereitung auf die Wirtschaft. Das Berufliche Schulzentrum Bamberg ermögliche dazu allen Schülerinnen und Schülern zusätzlich noch internationalen Austausch. Diese Verflechtung sei wichtig, um Freundschaften zu knüpfen und der Entfremdung entgegenzuwirken -gerade in der heutigen Zeit. Abschließend wünschte Kellner- vor allem auch im Namen des leider verhinderten Landrats Johannes Maciejonczyk – den Absolventen für ihre Zukunft alles Gute.

Vor der eigentlichen Zeugnisübergabe ließ es sich der neue Oberbürgermeister Sebastian Niedermaier nicht nehmen, auch sein Grußwort an die Absolventen zu richten. „Sie haben Großartiges erreicht! Um das zu erkennen, nehmen Sie sich Zeit, den Moment zu genießen!“ Als ehemaliger Gärtner- Auszubildender des SBSZ rief er die Abschlussschüler auf, hinauszugehen und zu sehen, wie andere Kulturen funktionieren und Vielfalt schätzen zu lernen. Bei ihrer Rückkehr stünden die Region Bamberg und all ihre Institutionen bzw. Unternehmen für ihre berufliche Zukunft offen, so Niedermeier und leitete mit seinen Glückwünschen zur finalen, feierlichen Verleihung der Abschlusszeugnisse über.

Insgesamt 12 Schüler der Berufsfachschule für Technische Assistenten für Informatik haben ihre Prüfungen nach ihrer zweijährigen Vollzeitausbildung in einer bald 30 Jahre bestehenden Schulart absolviert. Mit Wissen u.a. über das Programmieren von Systemlösungen in betrieblichen Prozessen, Datenbank- und Softwareentwicklungen und Computeradministration – vermittelt von engagierten Lehrkräften des SBSZ – können die ‚TAI’s‘ nun ins Berufsleben starten. Schulleiter Neubauer spornte an, diese privilegierte berufliche Position für eine vielseitige Weiterentwicklung zu nutzen. BFS-Absolvent Patrick Lorent konnte schließlich in der Zeugnisverleihung als Jahrgangsbester glänzen und wurde dafür zusätzlich mit City Schexs vom Zweckverband Stadt und Landkreis Bamberg geehrt.

Die Fachschule für Mechatroniktechnik und Wirtschaftsinformatik brachte in diesem Schuljahr nach ebenfalls zweijähriger Vollzeitausbildung 13 Absolventen mit guten bis sehr guten Leistungen hervor. Nach dem Erwerb von u.a. technischen und betriebswirtschaftlichen Kenntnissen, Problemlösefähigkeiten in Geschäftsprozessen und Softwareentwicklung dürfen sich die Fachschüler ab jetzt Bachelor Professional in Technik bzw. in Wirtschaft nennen. Eine besondere Auszeichnung durch die Verleihung der Meisterpreisurkunde bekamen jeweils, aufgrund ihres erreichten Notendurchschnitts, die Absolventen Julian Faatz, Mario Burkard, Bastian Förster sowie Silvan Rauch. Letzterer wurde zusätzlich auch als Jahrgangsbester geehrt.

Allen Absolventen wünschte OStD Christian Neubauer – auch im Namen des gesamten Kollegiums – Neugier, Mut, Glück und viel Freude für die private und berufliche Zukunft, auf die die Absolventen mit ihren Angehörigen, Ausbildern und Lehrkräften auf ihre großartigen Erfolge im nachfolgenden Empfang anstoßen konnten.

Bamberg, 31.07.2025

Besuch der MMB11A bei der Feuerverzinkerei Wiegel

Am Dienstag, den 21. Juli 2026, besuchte die Metallbauklasse MMB11A die Feuerverzinkerei Wiegel in Breitengüßbach. Dort erhielten die angehenden Metallbauer spannende Einblicke in die Praxis des Feuerverzinkens und konnten sich vor Ort über die verschiedenen Arbeitsschritte informieren.

Zink dient als wirksamer Korrosionsschutz für Stahl. Dabei schützt die Zinkschicht den Stahl vor schädlichen Umwelteinflüssen, indem sie zuerst mit Sauerstoff reagiert und so eine Korrosion des Stahls verhindert. Um Bauteile im industriellen Maßstab mit einer solchen Schutzschicht zu versehen, kommt das Verfahren des Feuerverzinkens zum Einsatz.

Während der Führung erfuhren die Schüler, dass die Stahlbauteile zunächst in einem Laugenbad entfettet werden. Anschließend werden sie in einem Salzsäurebad (Beize) von verbliebenen Verunreinigungen befreit. Nach weiteren Reinigungsschritten werden die Bauteile in ein Flussmittel getaucht, bevor sie schließlich in das rund 450 °C heiße Zinkbad gelangen. Besonders wichtig ist dabei, dass die angelieferten Bauteile keine geschlossenen Hohlräume oder Lufteinschlüsse aufweisen, da dies beim Eintauchen in das Zinkbad zu gefährlichen Reaktionen führen kann.

Die Schüler der Klasse MMB11A bedanken sich gemeinsam mit ihrer Lehrkraft Herrn Seidel herzlich bei der Firma Wiegel für die interessante und lehrreiche Führung durch den Betrieb. Ein besonderer Dank gilt Herrn Schug für die Organisation und die Möglichkeit, einen so praxisnahen Einblick in die Welt des Feuerverzinkens zu erhalten.

Hochspannungstechnik hautnah: Exkursion zur Trench Group

Die letzte Berufsschulwoche bot den Auszubildenden des ersten Ausbildungsjahres im Ausbildungsberuf Mechatroniker eine besondere Gelegenheit: Bei einer Betriebsbesichtigung der Trench Group in Bamberg konnten sie ihr im Unterricht erworbenes Wissen mit der industriellen Praxis verknüpfen.

Zum Auftakt erhielten die Auszubildenden einen Überblick über die Trench Group und den Standort Bamberg.

Während der Führung erhielten die angehenden Mechatronikerinnen und Mechatroniker Einblicke in die Entwicklung und Fertigung von Messwandlern, Drosselspulen und weiteren Betriebsmitteln für die Hochspannungstechnik. Dabei wurde deutlich, wie komplex die Herstellung dieser Komponenten ist und welche hohen Anforderungen an Qualität, Präzision und Zuverlässigkeit gestellt werden.

Beim Rundgang erhielten die Auszubildenden Einblicke in die industrielle Praxis der Hochspannungstechnik.

Besonders beeindruckend war die Bedeutung der am Standort gefertigten Produkte für eine zuverlässige Energieversorgung. Messwandler und weitere Betriebsmittel der Hochspannungstechnik tragen zum sicheren Betrieb der Stromnetze bei und spielen damit auch für das Gelingen der Energiewende eine wichtige Rolle.

Die Exkursion eröffnete den Schülerinnen und Schülern einen neuen Blick auf das vielseitige Berufsfeld der Mechatronik. Sie sammelten zahlreiche Eindrücke aus der industriellen Praxis und erlebten, wie die im Unterricht behandelten Inhalte in einem international tätigen Unternehmen zur Anwendung kommen.

Ein besonderer Dank gilt unserem Auszubildenden Justus Gauglitz, der die Betriebsbesichtigung angestoßen und gemeinsam mit seinem Ausbildungsbetrieb organisiert hat. Ebenso bedanken wir uns herzlich bei Nicole Theinert aus dem Talent Management, seinem Ausbilder Marcus Kern und dem gesamten Team der Trench Group für die freundliche Aufnahme und die informative Führung durch das Unternehmen.

Kooperationen mit regionalen Unternehmen sind ein wichtiger Bestandteil unserer beruflichen Bildung. Sie ermöglichen authentische Einblicke in die Arbeitswelt, stärken die Verbindung zwischen Berufsschule und Ausbildungsbetrieben und zeigen den Auszubildenden die vielfältigen Perspektiven ihres Berufs.

 

Startschuss für die Projektarbeiten an der Fachschule

v.l.n.r.: Hubert Würschinger, Klaus Vogel und Timo Jakob (Foto: SBSZ)

Mit der Präsentation der diesjährigen Projektvorhaben fiel an der Fachschule für Mechatroniktechnik und Wirtschaftsinformatik der Startschuss für die Projektarbeiten im Schuljahr 2026/27. Gemeinsam mit den betreuenden Lehrkräften Klaus Vogel und Timo Jakob sowie Hubert Würschinger vom Cleantech Cluster stellten die Studierenden ihre Themen und die geplante Vorgehensweise vor.

Im Laufe des Schuljahres bearbeiten die Projektgruppen anspruchsvolle Aufgabenstellungen in enger Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen und Institutionen. Die Projekte greifen konkrete Fragestellungen aus der betrieblichen Praxis auf. Dadurch erhalten die Studierenden die Möglichkeit, ihr im Unterricht erworbenes Fachwissen anzuwenden und Methoden sowie Werkzeuge des Projektmanagements in einem realen Entwicklungsprojekt einzusetzen. Umfang und Anspruch der Projektarbeiten sind dabei durchaus mit einer Bachelorarbeit vergleichbar.

Zu den diesjährigen Projektpartnern zählen unter anderem die Grimmer GmbH, das Betonwerk Kurr, die Schreinerei Groh, Brose Coburg, Kaeser Kompressoren, Siemens, Gramss, die DMD Studio GmbH sowie der Lehrstuhl für Softwaretechnik und Programmiersprachen der Universität Bamberg.

Der zeitliche Ablauf richtet sich nach der jeweiligen Aufgabenstellung. Einige Projektgruppen beginnen bereits während der Sommerferien und bearbeiten ihr Vorhaben in einem zusammenhängenden Block. Andere starten nach den Ferien und arbeiten bis Mitte Februar jeweils freitags an der Umsetzung ihres Projekts.

Die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Institutionen aus der Region ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil der Weiterbildung an unserer Fachschule. Die Studierenden sammeln dabei wertvolle Praxiserfahrungen, übernehmen Verantwortung und entwickeln ihre fachlichen und methodischen Kompetenzen weiter. Gleichzeitig profitieren die Projektpartner von neuen Ideen und praxisnahen Lösungsansätzen.

Die Ergebnisse aller Projektarbeiten werden am Freitag, 19. Februar 2027, bei der Projektmesse der Fachschule präsentiert. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Bildung sowie alle Interessierten sind bereits heute herzlich eingeladen.

Honigernte in der Schulimkerei

Ein arbeitsreicher und zugleich spannender Nachmittag liegt hinter der Klasse EEG11A: In unserer Schulimkerei stand die diesjährige Honigernte auf dem Programm.

Zunächst wurden die gefüllten Honigräume von den Bienenstöcken genommen. Anschließend entdeckelten die Schülerinnen und Schüler die Honigwaben sorgfältig, bevor der Honig geschleudert, abgefüllt und mit frisch gestalteten Etiketten versehen werden konnte.

Doch damit war die Arbeit noch lange nicht beendet: Gleichzeitig wurden neue Rähmchen zusammengebaut und mit Wachsplatten ausgestattet. Alte Rähmchen konnten mithilfe des Dampfwachsschmelzers ausgeschmolzen und für die weitere Verwendung vorbereitet werden.

Bei allen Arbeitsschritten waren Konzentration, Sorgfalt und vor allem gutes Teamwork gefragt. Von der eigentlichen Honigernte bis zur Vorbereitung auf die nächste Bienensaison packten alle tatkräftig mit an.

Der Nachmittag zeigte eindrucksvoll, wie abwechslungsreich die Arbeit in einer Imkerei ist – und dass gemeinsames Lernen auch richtig viel Spaß machen kann.

250 Jahre Stahlbau-Metalltechnik Johann Heim

Ein Firmenjubiläum der besonderen Klasse feiert in diesem Jahr das Handwerksunternehmen Stahlbau-Metalltechnik Johann Heim GmbH in der Emil-Kemmer-Str. 5 in Hallstadt. Der Tag der offenen Tür am 18. Juli 2026 öffnete nicht nur interessierten Handwerkern, sondern allen Bürgerinnen und Bürgern die Werktore und ermöglichte so einen Blick hinter die Kulissen dieses Vorzeigeunternehmens.

250 Jahre Firmentradition sind hier mit 250 Jahren Berufsausbildung im Bamberger Handwerk gleichzusetzen.  Die Abbildung zeigt die aktuellen Auszubildenden zusammen mit ihren Ausbildungsmeistern G. Glaser und D. Reck. Aktuell werden am Standort Metallbauer der Fachrichtung Konstruktionstechnik und Feinwerkmechaniker der Fachrichtung Zerspanungstechnik ausgebildet.

Wir hier am SBSZ-Bamberg sind sehr stolz auf dies gute Zusammenarbeit und gratulieren der Geschäftsleitung und der gesamten Belegschaft zu ihrem außergewöhnlichen Firmenjubiläum.

Markus Ott, M2

„Sie haben das beste Rüstzeug“

Foto: © Ronald Rinklef

Zehn Schülerinnen und Schüler der drei Bamberger Berufsschulen wurden am Mittwoch im großen Sitzungssaal des Landratsamtes für ihre hervorragenden Leistungen von Landrat Johannes Maciejonczyk und den Schulleitungen der drei Berufsschulen mit Staatspreisen ausgezeichnet.

Landrat Johannes Maciejonczyk würdigte im Rahmen seiner Begrüßung und Ansprache die Preisträgerinnen und Preisträger: „Bewahren Sie sich Ihre Neugier – Sie haben das beste Rüstzeug, um beruflich Ihren Weg zu gehen. Neben fachlicher Kompetenz bringen Sie wichtige Schlüsselqualifikationen im Miteinander mit. Das hilft Ihnen, sich in Teams einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.“

Der Leiter der Berufsschule I, Oberstudiendirektor Christian Neubauer, betonte in seiner Rede an die Festgäste die Bedeutung fundierter beruflicher Bildung im aktuellen Wandel: „Technologische Entwicklungen, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verändern Berufsbilder. Zugleich fordern Fachkräftemangel, Transformation in Industrie und Handwerk sowie globale Unsicherheiten unsere Gesellschaft heraus. Gerade jetzt zeigt sich der Wert einer qualifizierten Ausbildung – sie ist das Fundament wirtschaftlicher Stärke und ein Schlüssel für Innovation, Stabilität und sozialen Zusammenhalt.“

Neubauer ergänzte: „Ihr Erfolg belegt: Berufliche Bildung ist ein starker, zukunftsweisender Bildungsweg. In einer Zeit voller Herausforderungen zeigen Sie, was mit Fleiß und Zielstrebigkeit möglich ist – und wie man Chancen entschlossen für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung nutzt.“

Der Landrat und die Schulleitungen dankten den Ausbildungsbetrieben sowie den Familien und Freunden der Staatspreisträgerinnen und Staatspreisträger, die sie auf ihrem Weg zum Erfolg unterstützt und gefördert haben. Sie entließen die Absolventinnen und Absolventen mit dem Ratschlag, weiterhin wagemutig zu sein, neue Wege zu gehen und sich sowohl im Beruf als auch privat weiterzuentwickeln.

Staatspreisträgerinnen und Staatspreisträger der Berufsschule I:

David-Matei Galbau, Strullendorf
Kfz-Mechatroniker
Ausbildungsbetrieb: Motor Nützel, Volkswagen Bamberg

Ronja-Beate Hartmann, Viereth-Trunstadt
Floristin
Ausbildungsbetrieb: Katharina Schumm, Bamberg

Julian Gregor Hümmer, Altenkunstadt
Metallbauer, Konstruktionstechnik
Ausbildungsbetrieb: Lorenz Brehm, Lichtenfels

Foto: © Ronald Rinklef

Staatspreisträgerinnen und Staatspreisträger der Berufsschule II:

Jule-Marie Bergmann, Küps
Mediengestalterin, Designkonzeption
Ausbildungsbetrieb: Agentur Hochvier, Bamberg

Nele-Simone Götz, Untersiemau
Köchin
Ausbildungsbetrieb: Klüh Catering, Coburg

Staatspreisträgerinnen und Staatspreisträger der Berufsschule III:

Jamina Sauerbrei, Geiselwind
Medizinische Fachangestellte
Ausbildungsbetrieb: Sozialstiftung Bamberg

Lisa Schröder, Bamberg
Zahnmedizinische Fachangestellte
Ausbildungsbetrieb: Dr. Stephanie Hoppe, Bamberg

Jonas Kraus, Stadelhofen
Fachkraft im Groß- und Außenhandelsmanagement
Ausbildungsbetrieb: BayWa AG Bamberg

Eva Haselmann, Sonneberg
Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen
Ausbildungsbetrieb: Deutsche Post AG, Coburg

Johanna Simone Beck, Ebermannstadt
Verwaltungsangestellte
Ausbildungsbetrieb: Stadt Forchheim

Für eine festliche Stimmung sorgte das Quintett „Die Metallophoniker“ unserer Kreismusikschule Bamberg unter der Leitung von Michael Geiger mit Fabian Wolf (Trompete), Jakob Stratmann (Trompete), Paul Roux (Horn), Max Klingenspohr (Posaune) und Hannes Holhuth (Tuba). Das Quintett lud die Zuhörerinnen und Zuhörer zu einer musikalischen Weltreise von Venedig über Deutschland und Amerika bis nach Irland ein.

Autoren: Pressestelle des Landratsamtes Bamberg und OStD Christian Neubauer

Ehrenamtlich tätige Schüler mit dem Dr. Kapp-Vorbildpreis ausgezeichnet

Die Preisträger im Bild zusammen mit Schulleiter OStD Christian Neubauer

„Dein Engagement ist nicht umsonst!“ lautet das Motto des Dr.-Kapp-Vorbildpreises, den der Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie Oberfranken am 24. Juni 2026 bereits zum 22. Mal auf Kloster Banz verliehen hat. Der Preis ehrt ehrenamtlich tätige Auszubildende aus oberfränkischen bayme-Mitgliedsunternehmen und ist mit einem jährlichen Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro dotiert. Seit der ersten Verleihung im Jahr 2005 wurden bereits 1.052 Auszeichnungen vergeben.

Insgesamt wurden in diesem Jahr 30 Preisträgerinnen und Preisträger ausgezeichnet. Sie wurden im Rahmen eines Festakts im Kaisersaal auf Kloster Banz vorgestellt und geehrt. Die jungen Menschen investieren viel Zeit und Engagement in ihre Ehrenämter und erhielten dafür eine wertschätzende Anerkennung sowie einen Geldpreis.

Teilnehmen können ehrenamtlich tätige Auszubildende aus oberfränkischen Mitgliedsbetrieben von bayme – Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V. – sowie vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.

Es freut uns besonders, dass auch eine Schülerin und drei Schüler des SBSZ Bamberg unter den Preisträgerinnen und Preisträgern sind. Sie sind langjährige aktive Mitglieder bei Feuerwehren und anderen Vereinen und übernehmen in ihrer Heimat freiwillig gesellschaftliche Verantwortung in kirchlichen, sozialen und sportlichen Bereichen.

Herzlichen Glückwunsch an:

Janina Sechting, Klasse MGK10B, Werkzeugmechanikerin, Firma Wieland Electric GmbH, Bamberg

Florian Kreckel, Klasse EAT12A, Elektroniker für Automatisierungstechnik, BROSE Fahrzeugteile SE & Co. KG, Bamberg

Marian Windfelder, Klasse EME12A, Mechatroniker, BROSE Fahrzeugteile SE & Co. KG, Bamberg

Benjamin Linß, Klasse EAT11A, Elektroniker für Automatisierungstechnik, BROSE Fahrzeugteile SE & Co. KG, Bamberg

https://www.baymevbm.de/baymevbm/Termine-Veranstaltungen/Dr.-Kapp-Vorbildpreis-2026.jsp

Fotos: Sebastian Buff

Förderverein wählt neue Vorstandschaft

v.l.n.r.: Josef Friedlein, Jens Kußmann, Michael Stammberger, Robert Richter

 

Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins unseres Berufsschulzentrums am 30. April wurde eine neue Vorstandschaft gewählt.

Zum 1. Vorsitzenden wählten die Mitglieder Michael Stammberger, Ausbildungsleiter bei Brose. Das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden übernimmt künftig Jens Kußmann. Dr. Robert Richter wurde als Kassier in seinem Amt bestätigt und erneut gewählt. Als Schriftführer gehört künftig Josef Friedlein der Vorstandschaft an.

Ein besonderer Dank gilt den aus der Vorstandschaft ausgeschiedenen Mitgliedern Florian Schuster, der als 1. Vorsitzender tätig war, Markus Zenk als stellvertretendem Vorsitzenden sowie Roland Gröber als Schriftführer. Mit ihrem langjährigen Engagement haben sie die Arbeit des Fördervereins maßgeblich geprägt und wichtige Impulse für die Unterstützung unserer Schulgemeinschaft gesetzt.

Der Förderverein unterstützt seit vielen Jahren zahlreiche Projekte, Veranstaltungen und Anschaffungen, die den Schülerinnen und Schülern unseres Berufsschulzentrums zugutekommen und das Schulleben bereichern. Die Schulfamilie bedankt sich bei allen Engagierten für ihren Einsatz und wünscht der neu gewählten Vorstandschaft viel Erfolg bei ihren zukünftigen Aufgaben.

Reli mal anders: Exkursion zum Michelsberg und Bamberger Schöpfungsweg

Förderung einer gesunden, umweltbewussten Lebensführung heißt auch die Schöpfung Gottes und deren Bewahrung in den Blick zu nehmen. Während der Gesunden Woche am SBSZ unternahmen die Lehrkräfte der Religionsabteilung gemeinsam mit ihren evangelischen und katholischen Schülerinnen und Schülern der Elektroklassen ETE10A, EEG12B sowie EAT12A/EGS12A eine Exkursion auf den Michelsberg in Bamberg. „Reli mal anders: Exkursion zum Michelsberg und Bamberger Schöpfungsweg“ weiterlesen