Foto: © Ronald Rinklef
Zehn Schülerinnen und Schüler der drei Bamberger Berufsschulen wurden am Mittwoch im großen Sitzungssaal des Landratsamtes für ihre hervorragenden Leistungen von Landrat Johannes Maciejonczyk und den Schulleitungen der drei Berufsschulen mit Staatspreisen ausgezeichnet.
Landrat Johannes Maciejonczyk würdigte im Rahmen seiner Begrüßung und Ansprache die Preisträgerinnen und Preisträger: „Bewahren Sie sich Ihre Neugier – Sie haben das beste Rüstzeug, um beruflich Ihren Weg zu gehen. Neben fachlicher Kompetenz bringen Sie wichtige Schlüsselqualifikationen im Miteinander mit. Das hilft Ihnen, sich in Teams einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.“
Der Leiter der Berufsschule I, Oberstudiendirektor Christian Neubauer, betonte in seiner Rede an die Festgäste die Bedeutung fundierter beruflicher Bildung im aktuellen Wandel: „Technologische Entwicklungen, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verändern Berufsbilder. Zugleich fordern Fachkräftemangel, Transformation in Industrie und Handwerk sowie globale Unsicherheiten unsere Gesellschaft heraus. Gerade jetzt zeigt sich der Wert einer qualifizierten Ausbildung – sie ist das Fundament wirtschaftlicher Stärke und ein Schlüssel für Innovation, Stabilität und sozialen Zusammenhalt.“
Neubauer ergänzte: „Ihr Erfolg belegt: Berufliche Bildung ist ein starker, zukunftsweisender Bildungsweg. In einer Zeit voller Herausforderungen zeigen Sie, was mit Fleiß und Zielstrebigkeit möglich ist – und wie man Chancen entschlossen für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung nutzt.“
Der Landrat und die Schulleitungen dankten den Ausbildungsbetrieben sowie den Familien und Freunden der Staatspreisträgerinnen und Staatspreisträger, die sie auf ihrem Weg zum Erfolg unterstützt und gefördert haben. Sie entließen die Absolventinnen und Absolventen mit dem Ratschlag, weiterhin wagemutig zu sein, neue Wege zu gehen und sich sowohl im Beruf als auch privat weiterzuentwickeln.
Staatspreisträgerinnen und Staatspreisträger der Berufsschule I:
David-Matei Galbau, Strullendorf
Kfz-Mechatroniker
Ausbildungsbetrieb: Motor Nützel, Volkswagen Bamberg
Ronja-Beate Hartmann, Viereth-Trunstadt
Floristin
Ausbildungsbetrieb: Katharina Schumm, Bamberg
Julian Gregor Hümmer, Altenkunstadt
Metallbauer, Konstruktionstechnik
Ausbildungsbetrieb: Lorenz Brehm, Lichtenfels

Staatspreisträgerinnen und Staatspreisträger der Berufsschule II:
Jule-Marie Bergmann, Küps
Mediengestalterin, Designkonzeption
Ausbildungsbetrieb: Agentur Hochvier, Bamberg
Nele-Simone Götz, Untersiemau
Köchin
Ausbildungsbetrieb: Klüh Catering, Coburg
Staatspreisträgerinnen und Staatspreisträger der Berufsschule III:
Jamina Sauerbrei, Geiselwind
Medizinische Fachangestellte
Ausbildungsbetrieb: Sozialstiftung Bamberg
Lisa Schröder, Bamberg
Zahnmedizinische Fachangestellte
Ausbildungsbetrieb: Dr. Stephanie Hoppe, Bamberg
Jonas Kraus, Stadelhofen
Fachkraft im Groß- und Außenhandelsmanagement
Ausbildungsbetrieb: BayWa AG Bamberg
Eva Haselmann, Sonneberg
Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen
Ausbildungsbetrieb: Deutsche Post AG, Coburg
Johanna Simone Beck, Ebermannstadt
Verwaltungsangestellte
Ausbildungsbetrieb: Stadt Forchheim
Für eine festliche Stimmung sorgte das Quintett „Die Metallophoniker“ unserer Kreismusikschule Bamberg unter der Leitung von Michael Geiger mit Fabian Wolf (Trompete), Jakob Stratmann (Trompete), Paul Roux (Horn), Max Klingenspohr (Posaune) und Hannes Holhuth (Tuba). Das Quintett lud die Zuhörerinnen und Zuhörer zu einer musikalischen Weltreise von Venedig über Deutschland und Amerika bis nach Irland ein.
Autoren: Pressestelle des Landratsamtes Bamberg und OStD Christian Neubauer

Ein riesiges Dankeschön geht an die Klasse TAI11, die in der Küche vollen Einsatz gezeigt, tonnenweise frisches Ofengemüse gewuppt und die Theke perfekt vorbereitet hat.
Besonders positiv hervorzuheben war die offene und engagierte Art der Präsentation, durch die ein lebendiger Austausch entstand und viele fachliche Fragen direkt geklärt werden konnten. Der Besuch zeigte eindrucksvoll, wie wichtig der enge Kontakt zwischen Schule und Wirtschaft für eine moderne und praxisnahe Ausbildung ist. Die Firma Hörmann stellte dabei nicht nur ihre Produkte, sondern auch ihre Ausbildungs- und Berufswelt überzeugend vor und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung unserer Lernenden.