Die Preisträger im Bild zusammen mit Schulleiter OStD Christian Neubauer
„Dein Engagement ist nicht umsonst!“ lautet das Motto des Dr.-Kapp-Vorbildpreises, den der Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie Oberfranken am 24. Juni 2026 bereits zum 22. Mal auf Kloster Banz verliehen hat. Der Preis ehrt ehrenamtlich tätige Auszubildende aus oberfränkischen bayme-Mitgliedsunternehmen und ist mit einem jährlichen Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro dotiert. Seit der ersten Verleihung im Jahr 2005 wurden bereits 1.052 Auszeichnungen vergeben.
Insgesamt wurden in diesem Jahr 30 Preisträgerinnen und Preisträger ausgezeichnet. Sie wurden im Rahmen eines Festakts im Kaisersaal auf Kloster Banz vorgestellt und geehrt. Die jungen Menschen investieren viel Zeit und Engagement in ihre Ehrenämter und erhielten dafür eine wertschätzende Anerkennung sowie einen Geldpreis.
Teilnehmen können ehrenamtlich tätige Auszubildende aus oberfränkischen Mitgliedsbetrieben von bayme – Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V. – sowie vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.
Es freut uns besonders, dass auch eine Schülerin und drei Schüler des SBSZ Bamberg unter den Preisträgerinnen und Preisträgern sind. Sie sind langjährige aktive Mitglieder bei Feuerwehren und anderen Vereinen und übernehmen in ihrer Heimat freiwillig gesellschaftliche Verantwortung in kirchlichen, sozialen und sportlichen Bereichen.
Herzlichen Glückwunsch an:
Janina Sechting, Klasse MGK10B, Werkzeugmechanikerin, Firma Wieland Electric GmbH, Bamberg
Florian Kreckel, Klasse EAT12A, Elektroniker für Automatisierungstechnik, BROSE Fahrzeugteile SE & Co. KG, Bamberg
Marian Windfelder, Klasse EME12A, Mechatroniker, BROSE Fahrzeugteile SE & Co. KG, Bamberg
Benjamin Linß, Klasse EAT11A, Elektroniker für Automatisierungstechnik, BROSE Fahrzeugteile SE & Co. KG, Bamberg
https://www.baymevbm.de/baymevbm/Termine-Veranstaltungen/Dr.-Kapp-Vorbildpreis-2026.jsp

Fotos: Sebastian Buff
Ein riesiges Dankeschön geht an die Klasse TAI11, die in der Küche vollen Einsatz gezeigt, tonnenweise frisches Ofengemüse gewuppt und die Theke perfekt vorbereitet hat.
Besonders positiv hervorzuheben war die offene und engagierte Art der Präsentation, durch die ein lebendiger Austausch entstand und viele fachliche Fragen direkt geklärt werden konnten. Der Besuch zeigte eindrucksvoll, wie wichtig der enge Kontakt zwischen Schule und Wirtschaft für eine moderne und praxisnahe Ausbildung ist. Die Firma Hörmann stellte dabei nicht nur ihre Produkte, sondern auch ihre Ausbildungs- und Berufswelt überzeugend vor und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung unserer Lernenden.
Die Gäste nahmen an Unterrichtseinheiten teil, arbeiteten an Themen wie Netzwerksimulation, Glasfasertechnik, CNC-Programmierung und SPS-Steuerung und erhielten so einen direkten Einblick in moderne Ausbildungsinhalte. Ein besonderes Highlight war ein mehrteiliger „Motion Workshop“, der verschiedene technische Lernstationen kombinierte. Neben dem fachlichen Programm boten gemeinsame Aktivitäten – etwa ein Mittagessen bei der Lebenshilfe Bamberg e.V. oder eine Exkursion zum Musikhaus Thomann – zahlreiche Gelegenheiten, die Zusammenarbeit zu stärken. Auch die Teilnahme am „Girls’ Day“ bei der Firma Bosch zeigte anschaulich, wie Berufsorientierung in Deutschland umgesetzt wird. Den Abschluss bildete ein Besuch des Deutschen Museums in Nürnberg mit einem Workshop zur Wasserstofftechnologie – ein zukunftsweisendes Thema für beide Bildungseinrichtungen.
Insgesamt war der Besuch ein großer Erfolg: Über 40 Unterrichtseinheiten wurden gemeinsam gestaltet oder beobachtet. Beide Seiten profitierten vom intensiven Austausch und konnten wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung ihrer Ausbildungskonzepte mitnehmen. Konkrete Ziele für die weitere Zusammenarbeit wurden bereits definiert und bilden die Grundlage für kommende Projekte.